Mein eigenes Projekt
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Bambus Nisthilfe

Manche Bienen bevorzugen als Nisträume leere, hohle Gänge, zum Beispiel die Gehörnte Mauerbiene. Dazu müssen 3 bis 9 mm dicke Bambusrohre abgeschnitten und gebündelt werden. Diese Nisthilfe kann mehrere Jahre verwendet werden - muss jedoch, nachdem die Bienenbrut im Frühling geschlüpft ist, gereinigt werden (Vorsicht: Man muss sicherstellen, dass ein leeres Bohrloch nicht gerade neu besiedelt wird!).

Material:

  • 1 Konservendose
  • ca. 10 Bambusstecken á 1 m

Anleitung

1. Zuerst muss das Bambusrohr immer knapp hinter dem Knoten abgesägt werden. So entsteht ein natürlicher Verschluss nach hinten. Aufpassen, dass keine Fasersplitter wegstehen, sonst können die Bienen nicht hineinkrabbeln.

2. Nun muss mit einem dicken Draht oder einem dünnen Bohrkopf das weiche Mark aus den abgeschnittenen Rohren geholt werden. Je glatter die Innenwände sind, desto wahrscheinlicher ist eine Besiedlung.

3. Schließlich sind alle Röhrchen in eine Konservendose zu geben. Kullern sie herum, können sie mit einem Draht zusammengebunden werden. Besser ist jedoch, die Dose komplett anzufüllen.

4. Nun können die Bambusröhrchen entweder in den Nisthilfen-Kasten oder einfach an ein sonniges, trockenes Plätzchen im Garten gelegt werden, beispielsweise aufs Fensterbrett oder Balkongeländer. Die Konservendosen-Nisthilfe sollte jedoch fest liegen und nicht rollen können. Wir wollen ja nicht, dass die Bienenlarven einen Drehwurm bekommen.

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