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Hartholz Nisthilfe

Viele Bienenarten wie Scherenbienen, Löcherbienen oder Mauerbienen nisten in vorhandenen Hohlräumen. Für sie sind besonders Holzblöcke mit Bohrlöchern eine wichtige Brutgelegenheit. Am besten eignen sich dafür Eschen-, Buchen- oder Eichenholz (Weichholz wie z. B. Fichte ist gänzlich ungeeignet). Es muss gut abgelagert, entrindet und unbehandelt sein. Die Größe dieser Holzklötze ist für die Bienen unwichtig, sie sollten aber zumindest 10 cm Tiefe aufweisen. Es können ebenso Äste, Scheiter oder Stammabschnitte verwendet werden. Diese Nisthilfe kann mehrere Jahre verwendet werden, muss jedoch, nachdem die Bienenbrut im Frühling geschlüpft ist, gereinigt werden (Vorsicht: Man muss sicherstellen, dass ein leeres Bohrloch nicht gerade neu besiedelt wird!).

Material

  • 1 Stück gut getrocknetes Eschen-, Buchen- oder Eichenholz
  • Bohrköpfe zwischen 3 und 9 mm

Anleitung

1. In das Holz müssen 3 bis 9 mm breite Löcher gebohrt werden. Dabei immer den Bohrkopf ganz versenken, denn die Länge der Löcher richtet sich nach dem Bohrkopf. Ein dünnes Loch ist also kürzer, ein breites ist länger.
Besonders wichtig: Die Löcher müssen quer zum Holzwuchs, also quer zu den Jahresringen gebohrt werden, denn sonst tritt Feuchtigkeit leichter ein. Beim Bohren unbedingt darauf achten, dass keine Sprünge im Holz entstehen, sonst besiedeln die Bienen die Nisthilfe nicht, da Parasiten leicht eindringen können. Die Bohrungen also versetzt anbringen, Abstand nicht weniger als 2 cm.
In ein Holzstück können eine beliebige Anzahl Löcher gebohrt werden. Grundsätzlich gilt aber: Große Bohrlöcher brauchen mehr Abstand dazwischen, als kleine Bohrlöcher. Es ist auch egal, ob in einem Stück alle Löcher gleich breit sind oder bunt gemischt. Bohrweiten von 3 bis 6 mm sollten jedoch überwiegen, da diese von vielen Arten benötigt werden.

2. Der folgende Schritt ist sehr wichtig und darf nicht vernachlässigt werden: Die Bohrlöcher müssen nun geschliffen werden! Bei den Eingängen dürfen auf keinen Fall Splitter vorstehen, da die Bienen solche Löcher nicht besiedeln. Auch innen sollten die Löcher möglichst glatt sein. Dazu einfach das Schleifpapier zusammenrollen und in die Bohrungen stecken.

3. Nun muss nur mehr der Holzstaub entfernt werden. Dazu entweder das Holz vorsichtig mit den Löchern nach unten auf die Tischplatte klopfen oder auf die Rückseite vorsichtig mit einem Gummihammer schlagen.

4. Diese Nisthilfe kann wieder in den Nisthilfen-Kasten gelegt oder an einem trockenen, sonnigen Ort im Garten aufgestellt werden.

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