Mein eigenes Projekt
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Markhaltige Stängel

Mauerbienen, Maskenbienen, Scherenbienen, Löcherbienen und einige Grab- und Faltwespen nisten in markhaltigen Stängeln. Das sind zum Beispiel Schilf, Elefantengras oder andere Ziergräser. Wichtig ist dabei, dass die Wand fest und das Innere nicht hohl ist. Markhaltig bedeutet, dass in den Halmen eine weiche Substanz, also Mark zu finden ist. Dieses entfernen die Bienen selbst, bevor sie ihre Eier in den Halmen ablegen. Wichtig für den Bau einer solchen Nisthilfe ist, dass die Stängel gut getrocknet sind. Im Gegensatz zu anderen Nisthilfen muss sie jedes Jahr ausgewechselt werden, weil die Bienen nur einmal das Mark entfernen und in der nächsten Saison frische Halme suchen. Da diese Gras- oder Schilfhalme sehr weich sind, besteht die Gefahr, dass Vögel die Bieneneier finden und fressen. Ein weitmaschiges Netz (ca. 3 x 3 cm) schafft hier Abhilfe. Es sollte ca. 20 cm vor der Nisthilfe aufgebaut werden. Die Vögel können dann nicht daran vorbei, die Insekten jedoch sehr wohl.

Material

  • ca. 2 m Draht
  • ca. 10 getrocknete Stängel

Anleitung

1. Wie bei den Bambusröhrchen ist auch hier immer knapp hinter dem Knoten abzusägen, damit die Stängel einen natürlichen Abschluss haben. Wichtig ist auch bei dieser Nisthilfe, auf abstehende Fasern zu achten und diese zu entfernen. Der Schnitt muss möglichst glatt und sauber sein.

2. Danach die abgeschnittenen Stängel mit einem Draht zu einem Bündel schnüren. Aber Vorsicht! Der Draht darf nicht zu fest sein, sodass er die Halme eindrückt. Und auch nicht zu locker, damit sie nicht herausfallen können.

3. Das fertige Bündel kann wieder in den Nisthilfen-Kasten gelegt werden oder an ein trockenes, sonniges Plätzchen im Garten.

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