Mein eigenes Projekt
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Igelburg

Igel sind wohl die putzigsten Gartenbewohner. Sie sind nachts stets im Laufschritt unterwegs und lassen sich unliebsame Nacktschnecken genüsslich schmecken. Kein Wunder also, dass sie vor allem bei Hobbygärtnern sehr beliebt sind! Doch die kleinen Stacheltiere sind bedroht. Denn genau ihre beste Verteidigung - die Stacheln - werden ihnen im Straßenverkehr oft zum tödlichen Verhängnis. Naht nämlich ein Auto, rollen sich Igel einfach zusammen. So sind sie zwar vor Fressfeinden geschützt, nicht jedoch vor einem heranrollenden, tonnenschweren Fahrzeug. Das macht der Igelpopulation zu schaffen. Daher ist es umso wichtiger, die kleinen Schneckengourmets zu schützen. Mit einer Igelburg und einem darüber aufgetürmten Laubhaufen wird jeder Garten schnell zum Igelparadies.

Die Überwinterungsstätte muss eine Höhle von 30 x 30 x 30 cm und ein 10 x 10 cm großen Eingang haben.

Im Frühling sollte die Strohfüllung der Igelburg unbedingt ausgewechselt werden, da sich über den Winter Flöhe und Parasiten einnisten. Die Igelvilla kann jedoch das ganze Jahr im Garten verbleiben, denn mit ein bisschen Glück gefällt dem Igel das neue Heim so gut, dass er im Frühling seine Jungen darin aufzieht. Und mal ehrlich: Wer kann schon Igelbabys widerstehen? Niemand! Also bauen auch Sie ganz einfach und schnell Ihre eigene Igelburg.

WICHTIG! Der Eingang des Igelhauses muss Richtung Südosten ausgerichtet sein - also von der Wetterseite abgewandt. Bei Regen darf sich kein Wasser in der Igelburg sammeln und sie sollte an einem ruhigen und schattigen Plätzchen - am besten unter Sträuchern - im Garten aufgebaut werden.

Material:

  • 47 Ziegelsteine á 10 x 20 x 5 cm
  • 1 Stein- oder Betonplatte á 50 x 50 cm
  • Stroh oder Heu

1. Zwei der Ziegelsteine in der Mitte teilen. Eine der Hälften noch einmal halbieren.

2. Die Igelburg besteht insgesamt aus sechs Ziegelreihen und einem Dach. Die erste Reihe der Ziegel so auflegen, dass in der Igelburg ein Raum von 30 x 30 cm entsteht und ein Eingangsloch von ca. 10 cm offen bleibt. Dazu sind sieben ganze und ein halbierter Ziegel nötig.

3. Für die zweite Reihe die Ziegel versetzt auflegen. Also an dem Ende, wo der halbe Ziegel in der ersten Reihe liegt, muss in der zweiten Reihe ein ganzer Ziegel liegen. Die Reihe wieder mit einem halben Ziegel abschließen.

4. In der dritten Reihe mit einem ganzen Ziegel das Eingangsloch verschließen, sodass ein 10 x 10 cm großer Eingang entsteht. Links und rechts mit den zuvor geviertelten Ziegelstücken abschließen und die Reihe wieder versetzt fortsetzen. Dazu sind sechs ganze und ein halber Ziegel nötig.

5. In den Reihen 4 bis 6 jeweils 8 Ziegel wieder versetzt aufstapeln. Anschließend das Haus mit ausreichend Stroh oder Heu füllen, damit die Igel es auch kuschlig warm haben im Winter.

6. Schließlich noch die Steinplatte als Dach auf die Igelburg legen. Sie verleiht dem Häuschen Stabilität.

7. Sobald im Herbst genügend Blätter von den Bäumen gefallen sind, einen großen Laubhaufen mit Reisig gemischt über der Igelburg auftürmen. Der Eingang kann dabei leicht verdeckt werden, da er so besser vor Katzen und Mardern versteckt ist.

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