Klimaschutz
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Maßnahmen bei HOFER

HOFER beschäftigt sich bereits seit Jahren mit der Herausforderung zum Schutz der Umwelt gute Alternativen zu herkömmlichen Einwegtragetaschen anzubieten. Und das mit Erfolg: Plastiksackerl sind bei HOFER Geschichte. Stattdessen können sich unsere Kunden beispielsweise zwischen der Einkaufstasche Color und der sehr innovativen Permanenttragetasche entscheiden. Dieses Produkt besteht zu 90 % aus nachwachsenden, sogenannten biobasierten Rohstoffen. Konkret handelt es sich dabei um Bio-Polymer aus Pflanzenstärke, ergänzt um Baumwollrestfasern, die Farben wiederum sind auf Soja-Basis und damit besonders umweltverträglich. Die Tragetasche ist so stabil konzipiert, dass sie mehrmals und dauerhaft von Kunden für den Einkauf und andere Gelegenheiten verwendet werden kann.

Kunstvolle Alternative

Das Taschen-Trio komplettiert eine Kultur-Tragetasche aus recycelten PET-Flaschen mit unterschiedlichen Motiven von österreichischen Künstlern. Den Auftakt machte eine von Christian Ludwig Attersee entworfene Tasche mit den farbenfrohen Motiven „Spatzenapfel“ und „Freudengarten“, gefolgt von Taschen mit Abbildungen der Künstler der galerie gugging. Diese zählen seit Jahrzehnten zu den renommiertesten Vertretern der Art Brut. Für unsere Kultur-Tragetasche wurden Werke von Johann Garber, Heinrich Reisenbauer und August Walla ausgewählt. Aktuell ziert ein Motiv der Wiener Künstlerin Xenia Hausner die Tasche. Dafür gestaltete sie ein farbenprächtiges Bild in Grüntönen mit Frauen, die den Umgang mit der Umwelt bewusst schätzen. Und die Künstlerserie wird mit Garantie fortgesetzt...

Tragetasche mit Motiv von Xenia Hausner
Tragetaschen

Positiver Nebeneffekt: Aus dem Verkauf der „Künstlertaschen“ fließen insgesamt 100.000 Euro in eine Kooperation mit dem WWF. Das Geld wird unter anderem für den Schutz der March-Thaya-Auen eingesetzt. Die Auenlandschaft beheimatet über 500 gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Sowohl in heimischen Gewässern als auch in Meeren finden sich leider immer wieder Plastiksackerl. Deshalb ist jeder Umstieg auf das Mehrwegangebot ein wichtiger Schritt in eine nachhaltigere Zukunft.

March-Thaya-Auen

Wir möchten unsere Kunden auch verstärkt dazu bewegen, herkömmliche Plastiksackerl mehrfach zu verwenden oder eigene Taschen und Rucksäcke zum Einkauf mitzunehmen - denn das spart Rohstoffe und Energie, verringert den Ausstoß von klimaschädlichem CO2 und vermeidet Abfall. Neben dem Verzicht auf Plastiksackerl und dem Angebot an Mehrweglösungen verpflichten wir uns deshalb zur Einhebung eines Entgelts für Taschen jeglicher Art. Ausgenommen davon sind die Obstsackerl, die wir nur im Obst & Gemüsebereich, aber bewusst nicht an der Kassa anbieten. All diese Maßnahmen tragen zum Schutz unseres Klimas bei - und wurden von Greenpeace ausgezeichnet: Die Umweltorganisation testete nämlich das Angebot an Tragetaschen verschiedener Lebensmittelhändler. HOFER schnitt dabei am besten ab.

Tragetasche

HOFER unterzeichnet Vereinbarung zur Vermeidung von Tragetaschen

HOFER hat gemeinsam mit anderen österreichischen Handelsunternehmen und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft (BMLFUW) sowie mit den Organisationen Greenpeace und Global 2000 eine Vereinbarung zur Vermeidung von Tragetaschen unterzeichnet. Hintergrund: Herkömmliche Tragetaschen führen zu einer Verschwendung wertvoller Ressourcen und belasten weltweit die Umwelt.

Tragetaschen erfüllen natürlich auch in Zukunft unterschiedlichste Zwecke, doch ist es aus ökologischer Sicht dringend notwendig, die Anzahl und die damit verbundenen unnötigen Abfälle deutlich zu reduzieren. HOFER setzt durch die Unterzeichnung der Vereinbarung einen weiteren wichtigen Schritt zu einem nachhaltigen Umgang mit wertvollen Ressourcen. Die Vereinbarung umfasst mehrere Ziele:

  • Tragetaschen aus allen Materialien sollen nur mehr im unvermeidbaren Ausmaß in Verkehr gesetzt werden.
  • Die Anzahl der jährlich in Verkehr gesetzten Kunststofftragetaschen soll bis 2019 um 50 % reduziert werden.
  • Tragetaschen sollen nicht durch ein vermehrtes Angebot von vorverpackten Waren ersetzt werden.
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