Miteinander
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FAIRTRADE bei HOFER

FAIRTRADE steht für eine wirkungsvolle Bekämpfung von Armut und Ungerechtigkeit innerhalb des weltweiten Handels und somit für faire Bestimmungen innerhalb der Produktion. Das FAIRTRADE-Gütesiegel stellt sicher, dass Kleinbauern in den Kooperativen neben fixierten Mindestpreisen auch eine FAIRTRADE-Prämie erhalten. Auch lohnabhängige Arbeiter in den Plantagen profitieren von der FAIRTRADE-Prämie. In einem Komitee können die Arbeiter selbst mitbestimmen, was aus den Mitteln der FAIRTRADE-Prämie verwirklicht werden soll. Es handelt sich dabei um Projekte, die in erster Linie den Familien und Gemeinden der Arbeitnehmer zugutekommen.

Die FAIRTRADE-Prämie wird unter anderem investiert in:

  • soziale Zwecke, wie die Verbesserung der Gesundheitsversorgung,
  • die Instandsetzung von Häusern oder
  • die Verbesserung der Trinkwasserversorgung sowie
  • Aus- und Weiterbildung.

Deshalb unterstützt HOFER Aktionen zur Bewusstseinsbildung, wie beispielsweise die FAIRTRADE Bananen-Challenge im Jahr 2016 oder die Kaffee-Challenge im Oktober 2017.

Fairtrade Logo

FAIRTRADE-Produkte bei HOFER

HOFER hat in den vergangenen Jahren sein FAIRTRADE-Angebot stetig erweitert. Heute stammen bereits beachtliche Mengen der in Österreich gekauften FAIRTRADE-Produkte aus HOFER-Regalen. Statistisch gesehen erhält beispielsweise jede österreichische Frau jährlich drei bis vier Mal eine FAIRTRADE-Rose von HOFER. Und der Verkauf von FAIRTRADE-Kaffee hat sich bei uns in den letzten fünf Jahren verdoppelt. Erfahren Sie mehr darüber, woher unsere Produkte kommen:

FAIRTRADE-Rosen

Die Rosen, die HOFER unter dem FAIRTRADE-Gütesiegel verkauft, kommen aus Tansania und Kenia. Dort achtet FAIRTRADE insbesondere darauf, dass vor Ort alle Schutzmaßnahmen im Hinblick auf den Einsatz von Pestiziden eingehalten werden. So wird die Sicherheit und Gesundheit der Arbeiter gewährleistet. Außerdem ermöglicht die FAIRTRADE-Prämie in diesem Fall die Umsetzung von wichtigen Sozialprojekten. So stellt die „Primarosa Flowers Farm“ in Kenia ihren Arbeitern kostenloses Mittagessen zur Verfügung. Darüber hinaus werden medizinische Untersuchungen und Schulungen für Arbeitssicherheit sowie Gesundheit angeboten und verpflichtende Vorschriften für eine wassersparende Rosenproduktion gesetzt.

Durch die Produktion, den Transport und den Vertrieb unserer Rosen entstehen CO2-Emissionen. Ab sofort kompensieren wir all diese im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ – und zwar durch die Unterstützung eines Wasseraufbereitungsprogramms in Kenia. Haushalte in ländlichen Gebieten erhalten dabei Zugang zu Wasserfilteranlagen und sauberem Trinkwasser - umweltschädliches Abkochen mit Feuerholz kann so vermieden werden. Somit arbeitet HOFER seit Jänner 2016 nicht nur vollkommen CO2-neutral*, sondern bietet darüber hinaus als erster Lebensmittelhändlerin Österreich auch komplett CO2-neutral produzierte FAIRTRADE-Rosen an.

FAIRTRADE-Kaffee

Ein Klassiker in unserem Sortiment ist mittlerweile der „Bio-Café Latino FAIRTRADE”. Die Bohnen stammen aus Kleinbauernkooperativen in Peru und Honduras. Die Kooperative „La Florida” investierte die FAIRTRADE-Gelder in den Straßen- und Schulbau sowie in ein landwirtschaftliches Fortbildungszentrum für Kaffeebauern. Besonders stolz ist man auf die hochmoderne Trocknungs- und Verarbeitungsanlage, die über ein eigenes Kaffeelabor zur Qualitätskontrolle verfügt. Darüber hinaus unterhält „La Florida” einen eigenen LKW, um den Transport des exportfertigen Kaffees bis zum Hafen in eigenen Händen zu halten.

FAIRTRADE-Orangensaft

Der Großteil der FAIRTRADE-Orangen kommt aus dem Süden Brasiliens und aus Mexiko. Dort wird die FAIRTRADE-Prämie verstärkt in Bildung, Infrastruktur und Bewässerungsanlagen investiert. So erhalten beispielsweise die Mitglieder der Kleinbauernkooperative „COAGROSOL” für ihre Orangen einen wesentlich höheren Preis als vor Ort üblich. Die Pflücker sind alle vertraglich angestellt und haben Anrecht auf eine Krankenversicherung sowie auf eine Arbeitslosenunterstützung nach der Erntesaison.

FAIRTRADE-Bananen

Einige tausend Kilometer sind es bis in die Anbauländer unserer FAIRTRADE-Bananen in Peru. Die Bananenbauern erhalten für jede verkaufte Bananenbox einen fixierten Mindestpreis und eine FAIRTRADE-Prämie für Soziales, Infrastruktur und Bildung. Von dieser Prämie profitieren nicht nur die Bauern und Arbeiter, sondern jeweils die gesamte Gemeinde. So konnte der Bananenproduzent „Appbosa“ in Peru dank der Prämie eine Transportanlage anschaffen, welche beim Abtransport der schweren Bananenbünde eine große Hilfe für seine Arbeiter darstellt. Zudem ist der Verlust der Früchte durch Quetschung seitdem geringer, sodass eine größere Menge in den Verkauf gelangt. Auch Kindergärten und Arztbesuche können dank der FAIRTRADE-Gelder finanziert werden.

Fairtrade-Produkte für unsere Mitarbeiter

Wir möchten auch unseren Mitarbeitern die Möglichkeit geben am Arbeitsplatz auf fair produzierte Lebensmittel zurück greifen zu können. Deshalb stellen wir insbesondere am Unternehmenssitz in Sattledt unseren Mitarbeitern FAIRTRADE Kaffee, Säfte und Südfrüchte zur Verfügung.

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CO2-Projekt
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Klimaschutz
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Nisthilfe für Wildbienen
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 CO2-emissionsfreie Filialen
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