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Projekt zur konventionellen Schweinehaltung - FairHOF

Im Rahmen eines Regionalprojekts von HOFER, welches 2015 begonnen hat, werden über die Gesetzgebung hinausgehende Maßnahmen in der Schweinemast umgesetzt und stetig weiterentwickelt. Neben der Gentechnik-freien Fütterung haben die Tiere während der Mast über 100 % mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben, Stroheinstreu als Liegefläche, Zugang zu natürlichen Beschäftigungsmaterialien sowie genügend Auslauf an der frischen Luft. Durch die verbesserten Haltungsbedingungen kann der Verzicht auf Ringelschwanzkupieren sichergestellt werden, die Tiere werden außerdem robuster und somit widerstandsfähiger gegenüber Infektionen. Der Transportweg zum Schlachthof ist auf max. 50 km beschränkt und es dürfen keine schmerzhaften Treibhilfen verwendet werden. Der Stressfaktor für die Tiere wird so auf ein Minimum beschränkt. Eine Überprüfung der Landwirte und der Verarbeitung findet durch die unabhängige staatlich akkreditiere Kontroll- und Zertifizierungsstelle agroVet statt.

Darüber hinaus werden die beteiligten Landwirte durch Veterinärmediziner intensiv geschult und begleitet. Im Sinne einer nachhaltigen Partnerschaft wird eine Abnahmegarantie für mindestens 5 Jahre vereinbart. Das aus dem Projekt stammende Fleisch wird für HOFER zu einzelnen Frischfleisch- und Wurstprodukten verarbeitet. In Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur (BOKU) wird das Projekt wissenschaftlich begleitet und die tierwohlbezogenen Indikatoren werden im Rahmen einer Masterarbeit analysiert.

Weitere Informationen zu unserem FairHOF-Projekt finden Sie unter https://www.fairhof.at/.

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