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Verpackungsmission

Die HOFER Verpackungsmission: Vermeiden. Wiederverwenden. Recyceln.

Die Qualität und Sicherheit unserer Produkte hat für uns höchste Priorität. Produktverpackungen sorgen dafür, dass unsere Lebensmittel vor äußeren Einflüssen geschützt werden, ihre Qualität erhalten bleibt und Lebensmittelverluste vermieden werden. Je nach Produkt und dessen jeweiligen Ansprüchen werden verschiedene Materialien wie beispielsweise Karton, Plastik oder Verbundmaterialien eingesetzt. Gleichzeitig stellen Verpackungen jedoch eine große Herausforderung für die Umwelt dar. Deswegen setzen wir uns bereits seit vielen Jahren überall im Unternehmen dafür ein, Verpackung zu vermeiden, wiederzuverwenden und zu recyceln.

Unsere Offensive gegen Verpackungsabfall

Mit dem Projekt „Die HOFER Verpackungsmission: Vermeiden. Wiederverwenden. Recyceln“ gehen wir das Thema Verpackungen auf den ersten drei Ebenen der Abfallhierarchie noch ganzheitlicher und strategischer an. Folgende ambitionierte Ziele haben wir uns für unsere Exklusivmarken-Produkte und gesetzt:

  • Wir reduzieren die Verpackungsmenge bei Exklusivmarken um 30 % bis 2025 (gemessen am Verhältnis des Materialgewichtes zum Umsatz).
  • Bis Ende 2020 sind 50 % unseres Obst & Gemüse-Sortiments unverpackt oder nachhaltiger verpackt.
  • Bis 2022 sind 100 % der Verpackungen unseres Standardsortiments recyclingfähig.
  • Mittelfristig sollen die Verpackungen unserer Exklusivmarken-Produkte bewertet werden, um diese hinsichtlich wesentlicher Nachhaltigkeitskriterien zu optimieren.
  • Seit Ende 2019 haben wir Plastikwattestäbchen sowie Einwegplastikprodukte (z.B. Becher, Geschirr, Besteck, …) ausgelistet.

Das Thema Verpackungen ist sehr vielfältig und es müssen verschiedene Interessen und Zielkonflikte berücksichtigt werden. Wir gehen das Thema im Rahmen unserer "HOFER Verpackungsmission" deshalb ganzheitlich auf drei Ebenen der Abfallhierarchie an:

  • Verpackungen vermeiden und Materialeinsatz reduzieren
  • Auf Wiederverwendbarkeit setzen und auf Einwegkunststoffverpackungen verzichten
  • Recyclingfähigkeit erhöhen und Kreislaufwirtschaft stärken
Infografik HOFER Verpackungsmission

Warum sind Verpackungen notwendig?

Verpackungen schirmen das Produkt vor äußeren Einflüssen (Mikroorganismen, Sauerstoff, Licht, mechanische Belastung, etc.) ab und tragen dazu bei, dass Lebensmittelverluste vermieden werden. Zudem dient Verpackung der Unterscheidung zwischen biologischen und konventionellen Produkten. Sie dienen nicht nur der Kennzeichnung der Ware, sondern sorgen auch dafür, dass die Ware beim Transport vom Ursprung bis hin zum Kunden optimal geschützt bleibt. Wir legen besonderen Wert darauf, dass Lebensmittel nicht unnötig verschwendet und optimal durch die Verpackung geschützt werden. Je nach Produkt und dessen jeweiligen Ansprüchen werden verschiedene Materialien wie beispielsweise Karton, Plastik oder Verbundmaterialien eingesetzt. Gemeinsam mit unseren Kunden, Mitarbeitern und Partnern wollen wir Verpackungen schrittweise optimieren und nachhaltiger gestalten. Gleichzeitig muss aber die Kernfunktion von Verpackung - Produkte schützen und Haltbarkeit gewährleisten - erhalten bleiben. In diesem Spannungsfeld bewegt sich auch unsere "HOFER Verpackungsmission".

Neben dem Reduzierungs- und Optimierungspotenzial bei Verpackungen spielt die Bewertung der Nachhaltigkeit eine essentielle Rolle. Diese Bewertung umfasst neben den Umweltauswirkungen, welche bei der Herstellung, Entsorgung und Transportwege von Verpackungen entstehen, auch die Bewertung der Recyclingfähigkeit, den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen sowie verpackungsbedingte Lebensmittelverluste. In Zusammenarbeit mit der FH Campus Wien haben wir daher diverse Milchverpackungen wie z.B. Glas-Einweg, Glas-Mehrweg, Getränkeverbundkarton und PET-Flaschen im Rahmen einer Lebenszyklusanalyse und Nachhaltigkeitsbewertung genauer unter die Lupe genommen.

Erste Ergebnisse wiesen den Getränkeverbundkarton - dicht gefolgt von der Mehrweg-Glasflasche - als klimafreundlichste Verpackung für Frischmilch aus. Dies veranlasste uns zur Entscheidung, zukünftig Milch nicht in einer Glasflasche anzubieten, sondern stattdessen den Getränkeverbundkarton weiter zu optimieren. So bieten wir seit Mitte Jänner die besonders naturbelassene "Zurück zum Ursprung" BIO-Ursprungs-Heumilch im ungebleichten und klimaneutralen Getränkekarton ohne Plastik-Schraubverschluss an. Im Vergleich zum herkömmlichen Getränkekarton spart dieser beinahe die Hälfte der Treibhausgasemissionen ein, ist insgesamt leichter und besser recyclingfähig. Das Holz dafür kommt aus FSC-zertifizierten Wäldern. Die Beschichtung der CO2-neutral produzierten Verpackung wird aus Tallöl - einem Nebenprodukt bei der Herstellung von Zellstoff - hergestellt. Damit setzten wir neue Maßstäbe in Sachen Umweltschutz. Das Gutachten mit den weiteren Bewertungsdetails finden Sie hier.

Was wir bisher erreicht haben

Das Thema Verpackungen ist in vielen Bereichen eines Unternehmens präsent. Entsprechend vielfältig ist unser Engagement. Manches ist dabei für den Außenstehenden offensichtlich - wie etwa das Verschwinden unserer Einweg-Kunststofftragetaschen an den Kassen. Anderes wirkt eher im Verborgenen - ist aber mitunter dennoch äußerst wirkungsvoll.

Wir prüfen fortlaufend, wie viel Verpackung bei unseren Produkten notwendig ist und sind bemüht sie zu reduzieren oder zu vermeiden. Unsere in den letzten Jahren erzielten Erfolge finden Sie hier.

HOFER Verpackungsmission

WIR MÖCHTEN UNS laufend WEITERENTWICKELN

Wir sind darum bemüht, über neue Lösungsansätze der Verpackungsindustrie und Kreislaufwirtschaft auf dem Laufenden zu bleiben. Beispielsweise unterstützen wir das Forschungsprojekt PET2PACK vom FH Campus Wien. PET ist ein Kunststoff, der sich prinzipiell gut recyclen lässt. Bei PET-Flaschen ist der geschlossene Kreislauf, dass aus gebrauchten PET-Flaschen wieder neue Flaschen entstehen, bereits seit Jahren fest etabliert. Im Gegensatz dazu, sind PET-Verpackungen wie Schalen, Trinkbecher und Deckel aktuell nicht werkstofflich wiederverwertbar.

Genau hier, setzt das vom FH Campus Wien initiierte Forschungsprojekt an. Es verfolgt das Ziel, Sammel-, Sortier- und Recyclingverfahren für diese bisher nicht rezyklierbaren Verpackungen so zu optimieren, dass ein geschlossener Materialkreislauf erreicht wird. So können aus gebrauchten PET-Verpackungen wieder neue Verpackungen hergestellt werden.

Mehr als 10 Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette arbeiten daran den Kreislauf zu schließen. HOFER unterstützt dieses Projekt sowohl finanziell als auch mit fachlicher Expertise und stellt sich als Partner für die Umsetzung zur Verfügung. Das Projekt wurde im November 2019 gestartet und ist ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung des europäischen Kreiswirtschaftspakets, welches besagt, dass bis 2025 50% der Kunststoffverpackungen rezykliert werden müssen.

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