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VERZICHT AUF CHLORPROPHAM

Das Keimhemmungsmittel Chlorpropham wird häufig zur Nacherntebehandlung von Kartoffeln eingesetzt, um ein unerwünschtes Auskeinem zu verhindern. HOFER hat in Kooperation mit seinen Lieferanten den Verzicht auf den Wirkstoff bei Speisekartoffelprodukten umgesetzt.

Anlässlich der geplanten Verlängerung der EU-Zulassung des Keimhemmungsmittels Chlorpropham Ende Juli 2018 haben wir die Eigeninitiative ergriffen: In enger Kooperation mit unseren Lieferanten haben wir beschlossen, den Wirkstoff gänzlich aus der Kartoffelproduktion zu verbannen. Sämtliche Kartoffeln, die HOFER im Angebot führt, sind bereits seit Jahresbeginn 2018 frei von Chlorpropham-Behandlung. Mit dem Verzicht leisten wir nicht nur einen Beitrag zum Gewässerschutz; jüngste Studien zum Thema Chlorpropham haben bestätigt, dass das Mittel langfristig auch gesundheitlich negative Auswirkungen haben kann.

Verzicht auf Chlorpropham

Chlorpropham findet bei vielen Produzenten Verwendung, um Kartoffeln nach der Ernte daran zu hindern, während der Lagerung oder im Verkauf auszukeimen. Damit wird üblicherweise die ganzjährige Versorgung mit österreichischer Ware sichergestellt. Alternativen zur Behandlung der Knollen, wie sie bei Lieferanten von HOFER zum Einsatz kommt, sind die dauerhafte Kühllagerung oder der Einsatz eines minzölbasierten Keimhemmungsmittels. Diese verhindern gleichermaßen das - gesundheitlich unbedenkliche, jedoch ästhetisch unerwünschte - Auskeimen. Auch als Verbraucher kann man darauf achten, Kartoffeln kühl zu lagern und diese in angemessener Zeit zu verkochen.

Neben dem Verzicht auf Chlorpropham hat HOFER bereits 2016 mit österreichischen Obst-, Gemüse- und Schnittblumen-Lieferanten den Verzicht auf bienentoxische Wirkstoffe wie Neonicotinoide umgesetzt.

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