Vertrauen
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Potenziell hormonell aktive Substanzen

Sie wirken womöglich ähnlich wie Hormone und stecken in alltäglichen Pflegeprodukten wie Duschgels, Shampoos, Hautcremen, Zahnpasten oder Peelings: Die Rede ist von chemischen Substanzen, die konservieren und gleichzeitig Haut und Haar geschmeidig machen sollen. Studien zufolge stehen diese Stoffe jedoch unter Verdacht, den Körper unnötig zu belasten - ein Umstand, den auch die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 in ihrem Kosmetik-Check thematisiert.

Aus diesem Grund schlägt HOFER gemeinsam mit seinen Lieferanten neue Wege ein. Seit Oktober 2015 verzichten wir bei allen Kosmetik- und Körperpflege- sowie auch Baby-Pflegeprodukten der Eigenmarken auf hormonähnliche Substanzen. Konkret handelt es sich um die Inhaltsstoffe Parabene, Triclosan, Ethylhexyl Methoxycinnamate, 4-Methylbenzylidene Camphor, 3-Benzylidene Camphor, Benzophenone-1, -2 ,-3, Cyclomethicone, Cyclotetrasiloxane, Borsäure, Hydroxycinnamic Acid, Dihydroxybiphenyl, Butylhydroxyanisol, Nonoxynol, T-Butyl Methyl Ether, 4 – Hydroxybenzoic Acid. Zusätzlich sehen wir davon ab, Diethylphthalat - bei Pflegeprodukten gebräuchlich als Vergällungsmittel von Alkohol - einzusetzen.

Höchste Kunden-Transparenz

Damit für unsere Kunden auf den ersten Blick erkennbar ist, welche Produkte ohne hormonell wirksame Stoffe sind, werden diese mit einem eigenen Logo gekennzeichnet. Über 70 % des gesamten Sortiments an Kosmetik - und Pflegeprodukten sind HOFER-Eigenmarken und werden in Zukunft das Logo tragen.

Ausschluss von Mikroplastik

Um die Reinigungswirkung von Seifen und Peelingprodukten zu verstärken, werden oft winzigste Partikel aus Kunststoff - so genanntes Mikroplastik - verwendet. Dieses ist im Abwassersystem jedoch schwer abbaubar und filtrierbar. Die Folge: Es gelangt in die Nahrungskette. HOFER verzichtet daher ab sofort im gesamten Eigenmarken-Sortiment seiner Kosmetik- und Körperpflege- sowie Baby-Pflegeprodukte auf die Verwendung von Mikroplastik. Stattdessen kommen nur mehr Peelingkörner natürlicher Herkunft zum Einsatz - so zum Beispiel aus fein gemahlenen Aprikosenkernen. Diese erzielen den gewohnten Reinigungseffekt, schonen aber die Umwelt.

Aluminium in Deos und Zahnpasta vermeiden

Aluminiumverbindungen werden seit vielen Jahren in Kosmetika als Antitranspirantien verwendet. In den letzten Jahren gibt es jedoch vereinzelte Hinweise, dass diese Stoffe langfristig negative gesundheitliche Auswirkungen haben könnten. Für Konsumenten, die diese Inhaltsstoffe vermeiden möchten, bieten wir in unserem Sortiment als Alternative einige wirksame Deos ohne Aluminiumsalze an. Ebenso wird die Verwendung von Aluminiumverbindungen in Zahnpasten zukünftig vermieden.

Seit Einführung der Leitlinie werden neue Verträge für Eigenmarken-Produkte ausschließlich mit Lieferanten abgeschlossen, deren Rezepturen frei von den genannten, möglicherweise kritischen Substanzen sind. Die Umstellung auf neue Rezepturen, die teilweise in aufwendigen Prozessen durch die Lieferanten entwickelt werden mussten, ist mittlerweile zu 100 % abgeschlossen.

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