Bienenprojekt
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Bienen sind unglaublich

Klein, aber oho! Je mehr man sich mit Bienen beschäftigt, umso klarer wird, dass diese kleinen Geschöpfe absolut faszinierend sind. Haben Sie beispielsweise gewusst, dass …

  • … ein Honigbienenvolk aus 30.000 bis 60.000 Bienen besteht und damit so groß ist wie eine Kleinstadt?
  • … eine Bienenkönigin pro Tag rund 2.000 Eier legt?
  • … ein Bienenvolk 50 bis 80 Kilogramm Honig zur eigenen Ernährung benötigt?
  • … Bienen für ein halbes Glas Honig bis zu 40.000 Kilometer weit fliegen müssen?

Faszination „Biene“

Einmal um die Welt für ein halbes Glas Honig? Unglaublich, nicht wahr? Haben Sie zum Beispiel schon einmal davon gehört, dass …

  • … Bienen die besten Baumeister sind? Ihre sechseckigen Waben weisen ein optimales Verhältnis von Inhalt und Volumen zur Wandfläche auf.
  • … es weltweit mehr als 30.000 verschiedene Bienenarten gibt?
  • … Bienen UV-Licht sehen und somit weiße Blüten mit entsprechender UV-Reflexion farbig wahrnehmen?
  • … Drohnen (Männchen) keinen Stachel haben und nur der Fortpflanzung dienen?
  • … 80 % der Blütenpflanzen auf Bienenbestäubung angewiesen sind?
FASZINATION „BIENE“

Der hohe Heilwert von Propolis

Propolis - auch bekannt als Bienenkittharz - ist ein klebriges, harzhaltiges Material mit antibakterieller Wirkung. Die Bienen sammeln das Harz bei Fichten, Lärchen, Tannen, Schwarzkiefern, Zirben und anderen Bäumen und Sträuchern. Im Stock vermengen sie es mit Wachs und Pollen und machen es mit einem speziellen Speichelsekret geschmeidig.

Propolis besteht in etwa zur Hälfte aus Harz und Balsam und hat einen Wachsanteil von 7,5 bis 35 %. Mit seinen insgesamt 60 verschiedenen Wirkstoffen hat es einen sehr hohen Heilwert, der seit dem Altertum bekannt ist. Das Bienenharz enthält vor allem Vitamin B, C und E sowie Biotin, darüber hinaus Spurenelemente und Mineralstoffe wie Eisen, Chrom, Kupfer, Zink, Mangan, Vanadium und Silizium. Hinzu kommen noch Spuren essentieller Aminosäuren und Enzyme sowie ein hoher Gehalt an so genannten Bioflavonoiden (Pflanzenstoffe), welche eine antibiotische Wirkung haben.

Die Bienen verkitten mit Propolis Ritzen und Fugen in ihrem Stock und schützen sich so vor Zugluft, Feuchtigkeit und Mikroben. Außerdem befindet sich unter anderem am Eingang des Bienenstocks eine Art Verteidigungsschranke aus Propolis. Für uns Menschen wirkt das Harz antibakteriell, antibiotisch, antidepressiv, entgiftend, regenerativ und wundheilend. So trägt es dazu bei Infektionen, Entzündungen und viele andere Krankheiten zu heilen.

Die Gewinnung von Propolis

Für den Imker gibt es verschiedenste Möglichkeiten das Kittharz zu ernten. Empfehlenswert ist die Methode mit dem so genannten Propolisgitter. Wenn der Imker ein solches in Verwendung hat, legt er das mit Kittharz verschlossene Gitter für zwei Tage in die Gefriertruhe. Durch das anschließende Biegen des Gitters fällt das Kittharz heraus, welches er in einem Behälter sammelt.

Hat der Imker genügend Propolis „geerntet”, übergießt er die gesammelte Menge zu einem Drittel mit 80 %igem Alkohol und schüttelt die Lösung morgens und abends über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen durch - und zwar so lange, bis sich eine dunkle, gesättigte Lösung ergibt. Diese gießt er nun durch einen Kaffeefilter - schon ist die gebrauchsfertige Propolislösung fertig, welche er anschließend in kleine Fläschen füllt.

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