CO2-Projekt
CO2-Projekt

Klimaschutz als zentrale Säule von Projekt 2020

Broschüre Klimaschutzpolitik

Klimaschutz stellt ein zentrales Thema in den Nachhaltigkeitsanstrengungen der HOFER KG dar. Klimaschutz sowie das verwandte Thema der Ressourcenschonung sind - neben Gesundheit, Miteinander und Vertrauen - die tragenden Säulen der Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“. Zugleich ist Klimaschutz auch als wesentlicher Bestandteil in den Corporate Responsibility Grundsätzen verankert, welche für die gesamte Unternehmensgruppe ALDI SÜD und somit auch für die HOFER KG in Österreich Gültigkeit besitzt.

Unsere Klimaschutzpolitik dient uns, sowie unseren Geschäftspartnern, als Richtlinie zur Umsetzung einer energieeffizienten und möglichst emissionsarmen Wirtschaftsweise. Die Umsetzung der Klimaschutzpolitik erfolgt mittels detaillierter Implementierungs- und Monitoringprozesse (zentrales Steuersystem zur Überwachung der Energieverbräuche, regelmäßige Erhebung des Company Carbon Footprint, jährliches internes Reporting etc.). Diese Prozesse werden innerhalb regelmäßiger Treffen von Projektgruppen weiterentwickelt und in Begleitdokumenten (Handbuch Energiemanagement Verkauf, Handbuch Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001, Schulungsunterlagen, Policy zum nachhaltigen Holz- und Papiereinkauf etc.) festgehalten. In regelmäßigen Abständen wird die vorliegende Klimaschutzpolitik einer Evaluierung unterzogen und gegebenenfalls angepasst. 

Die Klimaschutzpolitik der HOFER KG umfasst folgende Bereiche:

  • Verwendung von Grünstrom und Unterstützung sauberer Energienutzung in Österreich
  • Steigerung der Energieeffizienz und Senkung von Treibhausgas-Emissionen der HOFER-eigenen Betriebsprozesse
  • CO2-neutraler Betrieb und Kompensation
  • Maßnahmen zum Klimaschutz in der Lieferkette und auf Produkteben
  • Bewusstseinsbildung  

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1. Verwendung von Grünstrom und Unterstützung sauberer Energienutzung in Österreich

1a. 100 % Grünstrom aus Österreich für den Eigenbedarf

Seit 01.01.2013 verwendet HOFER ausschließlich grünen Strom aus heimischer Produktion für die Versorgung all seiner Gebäude in Österreich. Dazu zählen die über 480 Filialen ebenso wie die Hauptniederlassung in Sattledt, die sieben Zweigniederlassungen inkl. Logistikzentren in verschiedenen Regionen, die Schokoladenfabrik, der Sitz der IT in Eberstalzell, wie auch der internationale Standort in Salzburg. Alleine durch den Umstieg auf Grünstrom konnte HOFER seine CO2-Emissionen von 90.000 Tonnen CO2-Äquivalenten pro Jahr auf rund 33.000 Tonnen senken. Die emissionsfreie Erzeugung und die österreichische Herkunft des Stroms werden jährlich durch den TÜV Austria bestätigt.  

Im Jahr 2013 setzte HOFER einen richtungsweisenden Schritt, um das Bewusstsein für grünen Strom in der österreichischen Bevölkerung zu steigern und die Wechselbereitschaft der heimischen Stromkunden zu erhöhen. In zwei Aktionen wurde - gemeinsam mit einem österreichischen Grünstrom-Erzeuger - sauberer Strom aus heimischer Produktion angeboten. 90 Prozent des Stroms kamen aus vorbildlichen österreichischen Kleinwasserkraftwerken, neun Prozent aus Windkraftwerken und ein Prozent aus Photovoltaik, wobei der Strommix wie auch die österreichische Herkunft durch den TÜV AUSTRIA garantiert wird. Neben günstigen Preisen zeichnete sich der HOFER-Grünstrom auch dadurch aus, dass das Wechseln des Stromanbieters einfach, rasch und unkompliziert möglich war. So konnte HOFER zu mehr grünem Strom in österreichischen Haushalten beitragen und gleichzeitig erhöhte sich die Wechselbereitschaft auf dem Strommarkt. 

1b. Photovoltaikflächen auf Gebäuden der HOFER KG
HOFER trägt auch selbst zum Ausbau sauberer Energieproduktion in Österreich bei. Ziel ist es, die Nutzung der firmeneigenen Dachflächen für die Erzeugung von Strom durch Sonnenenergie in Zukunft noch weiter auszubauen. Neben der geografischen Lage der Gebäude im Hinblick auf die Sonneneinstrahlung wird dabei auch die künftige Förderlandschaft in Österreich eine Rolle spielen.  

In einem ersten Schritt ging im Herbst 2014 auf dem Dach der Zweigniederlassung im Kärntner Weißenbach Österreichs zu diesem Zeitpunkt größter Photovoltaik-Anlageverbund ans Netz. Die Anlage zählte mit einer Leistung von 3.400 Kilowatt-Peak (kWp) und einer Modulfläche von über 22.500 m² auch international gesehen zu den Großprojekten in diesem Bereich. Bereits in den ersten drei Quartalen 2015 konnten knapp 850 Haushalte mit Grünstrom aus Österreich versorgt und über 1.300 Tonnen CO2 eingespart werden. Auch für die Heizung setzt HOFER in Weißenbach auf saubere Energie: 2013 wurde eine Hackschnitzelanlage errichtet, mit der pro Saison ca. 180.000 Liter Heizöl und somit zusätzlich 480 Tonnen CO2 gespart werden können.  

Im Jahr 2016 wurde die Photovoltaikanlage der Zweigniederlassung Loosdorf in Betrieb genommen. 2017 folgten die Zweigniederlassungen Stockerau, Trumau und Sattledt. 

Weiters stattet HOFER einzelne Dächer von Filialen mit Photovoltaikanlagen aus, welche sauberen Strom für den Filialbetrieb liefern. Per Stand 01.01.2018 befinden sich auf fünf Filialdächern Photovoltaikpaneele.  

1c. Elektro-Ladestationen bei HOFER-Parkplätzen
Bei ausgewählten Filialen bietet HOFER seinen Kunden die Möglichkeit, Elektrofahrzeuge bequem während des Einkaufs aufzuladen. Dazu wurden an einzelnen Standorten bereits E-Schnellladestationen gemeinsam mit einem Spezialisten für Elektromobilität errichtet. Konzepte zum Ausbau des E-Ladenetzwerkes werden laufend geprüft.

2. Steigerung der Energieeffizienz und Senkung von Treibhausgas-Emissionen der HOFER-eigenen Betriebsprozesse

2a. CO2-Fußabdruck
Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen benötigen ein begleitendes Monitoring. Daher berechnete HOFER 2007 erstmalig, seit 2012 alle zwei Jahre und ab 2016 jährlich seinen CO2-Fußabdruck. Die Berechnung erfolgt entsprechend dem Greenhouse Gas Protocol und wird seit 2015 durch externe Gutachter von PriceWaterhouseCoopers zertifiziert.  

Ziel ist es, den CO2-Fußabdruck, welcher durch Energie und Betriebsprozesse erzeugt wird, jährlich zu senken, sofern dies Filialexpansion und neue Projekte (wie etwa die BACKBOX und die Kühlmöbelerweiterung) zulassen. Beispielsweise können durch die Abwärmenutzung der Kühlung und der Backöfen jährlich einige tausend Kilowattstunden fossile Heizenergie je Filiale gespart werden. Zusätzlich erneuern wir kontinuierlich unsere Logistikflotte, wodurch der spezifische Dieselverbrauch reduziert werden kann. Ein elektronisches Monitoringsystem gewährleistet einen genauen Überblick über Kältemittel-Leckagen.  

Die Berechnung des CO2-Fußabdrucks berücksichtigt die eigenen  Betriebsprozesse der HOFER KG („Scope 1 und Scope 2 Emissions“), d.h. eingekaufte Energie in Form von Strom, Gas, Öl etc. sowie direkte Emissionen durch den HOFER-eigenen Fuhrpark, Kühlung und Heizung. Zusätzlich berücksichtigen wir auch Flugreisen unserer Mitarbeiter. Nicht inkludiert sind per Stand 01.01.2018 der Großteil an „Scope 3 Emissions“, d.h. Emissionen, die sich durch die Lieferkette, die Herstellung der Produkte, die Verpackung, die Entsorgung wie auch durch den Transport der Produkte von der Herstellung bis zum HOFER-Logistikzentrum ergeben, wobei wir auch innerhalb der „Scope 3 Emissions“ vermehrt Schwerpunkte setzen.  

Ziel von HOFER ist es jedoch, auch bei den derzeit nicht in die Berechnung inkludierten „Scope 3 Emissions“ Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen zu setzen. So arbeitet HOFER beispielsweise an der Senkung des CO2-Fußabdrucks ausgewählter Produkte bis hin zu klimaneutralen Artikeln, bemüht sich bei relevanten Produkten um Schienentransport, setzt verstärkt auf Videokonferenzen anstatt Flugreisen und betreibt auch die Schokoladefabrik und den Standort in Salzburg ausschließlich mit Grünstrom aus Österreich.      

2b. Laufende Steigerung der Energieeffizienz in Filialen und Logistik
Das Energiemanagementsystem der HOFER KG ist nach DIN EN ISO 50001 zertifiziert. Ziel ist es, die Energieeffizienz der Filialen und Logistikzentren laufend zu optimieren. Dazu wurden in den vergangenen Jahren bereits folgende Schritte gesetzt, durch welche die CO2-Emissionen von 2012 bis 2016 um rund 64% Prozent reduziert werden konnten:

  • Monitoring/Optimierung des Energieverbrauchs über zentrale Marktsteuerung
  • Nutzung von Grünstrom
  • Optimierung der Lüftungs-/Beleuchtungszeiten
  • verstärkter Einsatz von LED-Beleuchtung in Filialen und teilweise auch in Logistikzentren
  • ab 2017 ausschließlicher Einsatz von LED-Beleuchtung bei neuen Märkten
  • Einsatz umweltfreundlicher bzw. natürlicher Kältemittel für die Kühlung von Lebensmitteln, wie Ammoniak, Propan und CO2
  • ab 2025 wird das Kältemittel R404A (sehr starkes Treibhausgas) auch in Bestandsanlagen nicht mehr eingesetzt werden
  • großzügiger Einsatz energieeffizienter Kühlregale und Tiefkühltruhen
  • Wärmerückgewinnung aus der Abluft, von den Kühlanlagen und von den Backöfen
  • seit 2012 Einbau spezieller Kälte-Wärme-Verbundanlagen mit Fußbodenheizung, welche die Abwärme der Kühlanlagen und Backöfen zum Heizen der Filiale verwenden
  • seit 2007 Beheizung aller neu errichteten Märkte ohne fossile Primärenergie  
  • Viele Bestandsfilialen sowie alle neuen Filialen sind nach dem GreenBuilding Standard erbaut und sind somit um 25 % energieeffizienter als dies die Bauordnung vorschreibt    

In der Logistik wird - über die gesetzlichen Vorschriften hinaus - das Ziel verfolgt, bei Neuanschaffungen von LKW immer die modernste Motorenklasse im Hinblick auf Schadstoffausstoß zu beschaffen. Zusätzlich wird an Innovationen im LKW-Bereich gearbeitet, um die Auslastung weiter zu optimieren und möglichst einen kombinierten Transport von Trockenware, Kühlware und Tiefkühlware zu erzielen. Eine solche effiziente Routenplanung spart unnötige LKW-Kilometer und sorgt für möglichst geringe Emissionen. Darüber hinaus erfolgen regelmäßige Spritspartrainings für LKW-Fahrer.  

2c. Pilotprojekte
Im Rahmen von Pilotprojekten verfolgt HOFER das Ziel, Innovationen zur Reduktion der CO2-Emissionen sowie zur Steigerung der Energieeffizienz zu testen. Ein solches Pilotprojekt stellt die erste CO2-emissionsfreie HOFER-Filiale im niederösterreichischen Bergland bei Wieselburg dar, welche im November 2015 eröffnete. Im Jahr 2016 kamen weitere drei emissionsfreie Filialen hinzu und im Jahr 2017 noch eine weitere Filiale.

Elektrischer LKW 
In einem Pilotprojekt in Kooperation mit dem Council für Nachhaltige Logistik (CNL) planen wir ab 2018 in der Zweigniederlassung Stockerau den Einsatz eines elektrischen LKW. Der e-LKW soll künftig im Großraum Wien unterwegs sein und für eine jährliche Einsparung von über 40 Tonnen CO2 sorgen. Wir setzen damit im Bereich Elektromobilität ein klares Zeichen und nehmen einmal mehr eine Vorreiterrolle ein.

3. CO2-neutraler Betrieb und Kompensation

Über Jahre hinweg konnte HOFER seine Energieeffizienz laufend steigern und den CO2-Fußabdruck reduzieren. Die jährlich verbleibenden Emissionen im Ausmaß von ca. 30.000 Tonnen werden seit 01.01.2016 kompensiert, d.h. HOFER investiert in sorgfältig ausgewählte Klimaschutzprojekte. Ziel ist es, die CO2-Neutralität langfristig aufrecht zu erhalten und die ausgewählten Klimaschutzprojekte weiter zu unterstützen.  

Die Auswahl der Projekte erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Experten der österreichischen Universität für Bodenkultur. Auswahlkriterien sind dabei insbesondere

  • die Durchführung der Projekte in Österreich oder einem Land, in welchem Produkte oder Rohstoffe für die HOFER KG hergestellt werden,
  • die Nähe zum Einzelhandel, d.h. Klimaschutzprojekte aus den Bereichen Lebensmittelproduktion, Kochen, Abfall und Landwirtschaft,
  • eine hochwertige externe Validierung der Projekte mit einer Gold-Standard-Zertifizierung zur Sicherstellung der Professionalität von Projekten in Entwicklungsländern oder alternativ ausgewählte, glaubwürdige Partner in Österreich,
  • Berücksichtigung von ökologischen und sozioökonomischen Aspekten.  

Neben der Unterstützung vielversprechender Pilotprojekte entwickeln und finanzieren wir gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur auch eigene Klimaschutzprojekte.

4. Maßnahmen zum Klimaschutz in der Lieferkette und auf Produktebene

Wir sind uns bewusst, dass der Großteil der im Zuge unserer Geschäftstätigkeit als Handelsunternehmen entstehenden CO2-Emissionen bereits in der Lieferkette der von uns gehandelten Waren entsteht. Es bedarf daher gemeinsamer Anstrengungen aller beteiligten Unternehmen unserer Lieferkette, um einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Folglich hat HOFER nach Erfüllung der Klimaneutralität bezogen auf „Scope 1“ und „Scope 2 Emissions“ in einem nächsten Schritt alle Lieferanten in einem offiziellen Schreiben dazu aufgefordert in den nächsten Jahren Maßnahmen zum Klimaschutz entlang der Lieferkette zu setzen. Dazu wird HOFER künftig verstärkt mit seinen Lieferanten in Dialog treten.  

Darüber hinaus setzt HOFER seit Jahren konkrete Nachhaltigkeitsziele und -policies, die sich positiv auf den Klimaschutz auswirken, um. Bei der Herstellung unserer Produkte streben wir die Minimierung des Ressourceneinsatzes sowie umweltschonende Produktionsprozesse an. Es ist unser Ziel sukzessive, gemeinsam mit unseren Lieferanten, den Fußabdruck in unserer Lieferkette zu reduzieren und schrittweise klimaneutrale Artikel anzubieten. Als weiterer Schritt in unseren Klimaschutzbestrebungen wird seit Ende 2017 bei Produkt-Ausschreibungen, zusätzlich zu bestehenden Nachhaltigkeitskriterien, das Thema Klimaschutz, als Entscheidungskriterium für die Listung von Produkten in unseren Filialen mitberücksichtigt.

Klimaneutrale FAIRTRADE Edelrosen: 
Seit Februar 2017 verkaufen wir als erster Lebensmitteleinzelhändler in Österreich klimaneutrale FAIRTRADE Edelrosen. Sämtliche CO2-Emissionen, die durch Produktion, Transport und Vertrieb der Rosen entstehen, werden durch ein Gold-Standard zertifiziertes Klimaschutzprojekt in Kenia - einem der Ursprungsländer der Rosen - kompensiert. Künftig möchten wir weitere klimaneutrale Artikel in unser Sortiment aufnehmen und „Scope 3 Emissions“ weiter reduzieren.    

„Zurück zum Ursprung“-Bio-Produkte:
Mit „Zurück zum Ursprung“ bietet HOFER seinen Kunden die Möglichkeit, biologische und gleichzeitig  möglichst nachhaltig hergestellte Lebensmittel zu kaufen. Durch eine umfassende Berechnung des CO2-Fußabdrucks der Produkte sowie ihres Mehrwertes für die Region, in der sie produziert werden, stellt „Zurück zum Ursprung“ Transparenz und Nachhaltigkeit an oberste Stelle. Diese klimaschonende Produktion wird durch die Vorgaben des Prüf Nach!-Standards genau kontrolliert, z.B. im Hinblick auf humusfördernde Bewirtschaftung bzw. Verzicht auf Soja aus Übersee. Dank all dieser Maßnahmen sparen die Ursprungs-Produkte jährlich 20.000 Tonnen an Treibhausgasen im Vergleich zu konventionell hergestellten Erzeugnissen aus derselben Region ein.

Energiesparende technische Produkte
HOFER bietet in regelmäßigen Abständen intelligente Produkte an, die unseren Kunden beim Energiesparen helfen können - von der Waschmaschine mit der höchsten Energieeffizienzklasse A+++ bis hin zu zahlreichen stromsparenden LED-Leuchtmitteln.

Holz/Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft:
Bäume nehmen Kohlendioxid über ihre Blätter auf und speichern beim Wachsen CO2. Im Rahmen der Photosynthese wandeln die Bäume CO2 in Sauerstoff um.  Eine nachhaltige Forstwirtschaft trägt somit maßgeblich zum Klimaschutz bei. Bis zum Jahr 2020 verwendet HOFER ausschließlich Holz/Papier aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft (FSC, PEFC) oder Recyclingmaterial für sämtliche Produkte, Verpackungen und Werbematerialen auf Holz- oder Papierbasis.

Palmöl aus zertifiziert nachhaltigen Quellen:
Palmöl ist das weltweit am meisten verwendete Öl/Fett und in einigen Lebensmitteln aufgrund seiner chemischen Eigenschaften unverzichtbar. Jedoch wachsen Ölpalmen in ökologisch sensiblen Regionen in Regenwaldgebieten, vor allem in Malaysia und Indonesien. Hier gilt es, Torfböden zu schützen und Kahlschläge zu verhindern. Seit 01.01.2016 setzt HOFER für seine Eigenmarken-Lebensmittel ausschließlich vom Roundtable on Sustainable Palmoil (RSPO) zertifiziert nachhaltiges Palmöl ein. Auch für Non-Food wird an einer Umstellung gearbeitet.

CO2-Kompensation von Flugreisen bei HOFER Reisen:
Fünf bis zwölf Prozent der globalen CO2-Emissionen sind auf den Tourismus, insbesondere auf den Flugtransport zurückzuführen. Über „atmosfair“ bekommen Kunden von HOFER Reisen die Möglichkeit geboten, ihren Treibhausgasausstoß bei Flugreisen berechnen zu lassen und im Rahmen der Buchung freiwillig einen Beitrag für die verursachten Flugemissionen zu leisten. Mit den gespendeten Geldern werden Klimaschutzprojekte in Ruanda, Indien, Nicaragua und vielen weiteren Ländern finanziert.

CO2-schonender Transport von Obst und Gemüse:
HOFER verzichtet weitestgehend auf das Einfliegen von Obst und Gemüse. Der Großteil unserer Südfrüchte wird umweltschonend per Schiff nach Europa transportiert. 

Mitarbeiter-Mitfahrzentrale:
HOFER ist es besonders wichtig auch die eigenen Mitarbeiter für einen ressourcenschonenden Lebensstil zu motivieren und die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Daher haben wir für unsere Mitarbeiter, die mit dem Auto pendeln, eine Mitfahrzentrale eingerichtet. Auto-Pendler können sich bequem online zusammenschließen und durch gemeinsame Fahrten ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren und die Umwelt schonen. 

5. Bewusstseinsbildung im Rahmen von „Projekt 2020“

Mit seiner Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ verfolgt HOFER das Ziel, mehr Bewusstsein in der Bevölkerung für die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung und somit auch für den Klimaschutz zu schaffen. HOFER führt seinen Kunden über diverse Kommunikationsmedien Möglichkeiten vor Augen, wie sie selbst individuelle Maßnahmen für den Klimaschutz und zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks setzen können.

Zeichen für den Klimaschutz: HOFER beteiligt sich an der vom WWF initiierten „Earth Hour“ 
Im Zuge der „Earth Hour“ heißt es seit 2016 einmal jährlich „Licht aus“ beim Großteil der HOFER-Filialen. Mehr als 400 Filialen drehen für eine Stunde symbolisch die Beleuchtung der HOFER-Logos und Schaukästen im Eingangsbereich ab. HOFER setzt damit einmal mehr ein Zeichen für den Klimaschutz, in diesem Fall gemeinsam mit der ganzen Welt.  

CO2-Fußabdruck Rechner - www.co2-rechner.at
Mit einigen Klicks können HOFER-Kunden ihren CO2-Fußabdruck online berechnen. Das Ministerium für ein lebenswertes Österreich hat mit Unterstützung von HOFER, dem FORUM Umweltbildung und der Universität für Bodenkultur Wien einen CO2-Rechner für Zuhause erstellt. Der User kann mit Leichtigkeit herausfinden, wie hoch sein CO2-Fußabdruck im Vergleich zum „Durchschnitts-Österreicher“ ist und in welchen Bereichen er noch Einsparungspotenzial hat, um damit einen individuellen Beitrag zum Schutz des Klimas zu leisten. So tragen HOFER und seine Kunden einmal mehr gemeinsam zum Klimaschutz bei.

50 Tipps Broschüre
Gemeinsam mit Experten haben wir die Broschüre „50 Tipps…“ ins Leben gerufen. Unsere Kunden erhalten damit praktische Ratschläge für den Alltag und Möglichkeiten den individuellen Fußabdruck zu verringern. Auf der Website www.projekt2020.at gibt es weitere Tipps zum Energiesparen und zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks. 

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Nisthilfe für Wildbienen
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