CO2-Projekt
CO2-Projekt

HOFER unterstützt Klimaschutzprojekte

In den vergangenen Jahren (2012 bis 2014) reduzierte HOFER seinen CO2-Fußabdruck sehr deutlich - und zwar um 68 % von 90.000 auf rund 30.000 Tonnen Treibhausgas-Emissionen. Seit 1. Jänner 2016 neutralisieren wir die verbleibenden Tonnen CO2 durch die Unterstützung von vorrangig kleinstrukturierten und innovativen Klimaschutzprojekten.

Die Projekte in Österreich und im Ausland wurden sorgfältig mit namhaften Experten der Universität für Bodenkultur in Wien (BOKU) ausgewählt. Sie haben alle einen Bezug zur Lieferkette von HOFER-Produkten bzw. zu Österreich und ersparen der Umwelt genauso viele Treibhausgase, wie HOFER durch seine Betriebsprozesse freisetzt. Alle internationalen Klimaschutzprojekte werden entweder streng nach den Anforderungen der BOKU geprüft oder sind mit dem sogenannten Gold Standard zertifiziert. Beim Gold Standard handelt es sich um den weltweit strengsten Zertifizierungsstandard im Bereich der Klimakompensation. Die nach diesem Standard ausgezeichneten Projekte müssen zahlreiche Kriterien erfüllen, die eine nachhaltige Entwicklung in jenen Ländern sicherstellen sollen, in denen die jeweiligen Projekte realisiert werden.

Humusaufbau in der Ökoregion Kaindorf

HOFER unterstützt unter anderem das Humusaufbauprojekt der Ökoregion Kaindorf durch den Ankauf von so genannten Humuszertifikaten. Warum? Weil humusreiche Böden jede Menge CO2 speichern, dadurch sehr fruchtbar sind und folglich tendenziell höhere Erträge abwerfen. Wie? Für jede Tonne nachweislich gebundenes CO2 im Boden erhalten die Landwirte aus ganz Österreich ein Erfolgshonorar. Der Humusaufbau durch die Bauern geschieht zum Beispiel durch Düngung mit Kompost, minimale Bodenbearbeitung und Dauerbegrünung.

Humusaufbau in der Ökoregion Kaindorf

Klimaschutzprojekte rund um den Globus

Auch bei den derzeit acht Klimaschutzprojekten im Ausland haben wir hochwertige, kleinstrukturierte und teilweise sehr innovative Projekte aus verschiedenen Bereichen ausgewählt, welche nicht nur zum Schutz der Umwelt beitragen, sondern auch den Menschen vor Ort das Leben erleichtern. Was alle Projekte außerdem gemeinsam haben? Sie weisen einen Bezug zur Lieferkette von HOFER-Produkten und zu Österreich auf. So hat eines der Projekte seinen Schauplatz in Äthiopien, von wo aus wir einen Teil unseres Kaffees beziehen. Eine weitere Initiative wird in Costa Rica unterstützt, wo ein Teil unserer Bananen und Ananas herkommt.

Aufforstung in Äthiopien und Costa Rica

In Äthiopien unterstützen wir gemeinsam mit der BOKU gleich zwei Projekte: Das eine hat die Errichtung einer Anlage zur Kompostierung biologischer Abfälle zum Ziel, das andere dient der Aufforstung von insgesamt 30 Hektar Nutzwald auf einer bestehenden Brachfläche. Apropos Aufforstung: Um diese geht es auch in Costa Rica, wo ebenfalls die BOKU unser Projektpartner ist. Neben der Bindung von CO2 in den Bäumen trägt dieses Projekt zu Ökotourismus, Tierschutz und zur Entwicklung der Region bei. Alle Projekte finden Sie auch auf der CO2-Kompensationsseite der BOKU.

Aufforstung in Äthiopien und Costa Rica

Weitere Klimaschutzprojekte im Überblick

Alle weiteren Projekte, die wir mit internationalen Partnern umsetzen, sind nach dem Gold Standard zertifiziert. Der weltweit strengste Zertifizierungsstandard im Bereich der Klimakompensation setzt voraus, dass eine nachhaltige Entwicklung in jenen Ländern sichergestellt ist, in denen die jeweiligen Projekte realisiert werden.

  • Verbesserte Kohleöfen in Ghana: Gemeinsam mit „South Pole“, einem der größten kommerziellen Klimaschutzprojektentwickler weltweit, setzen wir uns für effiziente Kochöfen in Ghana ein. Einerseits wird dadurch die Abholzung zur Feuerholzgewinnung vermieden und die Schadstoffbelastung beim Kochen reduziert, andererseits die Produktion und der Ofenhandel vor Ort im Sinne einer lokalen Wertschöpfung gestärkt.
  • Wasseraufbereitungs-Programm in Kenia: Die österreichische Initiative für freiwilligen Klimaschutz „First Climate" erleichtert in Kenia den Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wir unterstützen diesen Gedanken und somit auch das Projekt, bei dem umweltfreundliche Herde sowie Keramikfiltersysteme zur Wasserdesinfektion zur Verfügung gestellt werden.
Wasserprojekt Kenia
  • Solare Wasserdesinfektion in Bangladesch: Unser Projektpartner „Helioz“ vertreibt das so genannte WADI (Kurzform für WAter DIsinfection), ein einfaches und kostengünstiges Produkt zur Messung von solarer Wasserdesinfektion. Dadurch kann auf das Verbrennen von Feuerholz und Kohle zur Desinfektion verzichtet und somit sehr viel CO2 eingespart werden.
Solare Wasserdesinfektion in Bangladesch
  • Häusliche Biogas-Anlagen in Tansania: Mit unserem Projektpartner „myclimate“ errichten wir in Tansania kleine Biogasanlagen. Mit Hilfe dieser Anlagen können aus Dung und Exkrementen Energie zur Beleuchtung und zum Kochen erzeugt werden.
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