Landwirtschaftsprojekt
Landwirtschaftsprojekt

Fair zum Bauern. Fair zum Tier.

Zufriedene Bauern, zufriedene Tiere, zufriedene Konsumenten - Gemeinsam mit Hütthaler, unserem langjährigen Lieferanten für Fleischprodukte, haben wir im Jänner 2017 ein verantwortungsvolles Schweinemastprojekt ins Leben gerufen, das in dieser Form im österreichischen Lebensmittelhandel eine Vorzeigeposition einnimmt: den FairHOF. Im Zusammenspiel mit engagierten Bauern und verantwortungsbewussten Kunden konnte so die Vision einer artgerechten Tierhaltung für konventionell gehaltene Mastschweine verwirklicht werden, bei der die Tierzufriedenheit oberste Priorität hat. Mit dem Geflügelproduzenten Hubers Landhendl sowie der Gmundner Molkerei wurden zwei weitere engagierte Partner gefunden, die den Ausbau des Projektes ermöglichen. So sind neben Schweinefleisch-Produkten seit Mitte September 2018 österreichweit in allen HOFER-Filialen auch Geflügel- und Molkereiprodukte unter der Tierwohl-Marke erhältlich.

FairHOF

Ziel des Projektes ist es, die Produktionsbedingungen sowohl für die Tiere als auch für die Bauern zu verbessern und die regionale Landwirtschaft zu fördern. Nur so kann der Konsument beim Kauf ein gutes Gefühl haben. Denn: Die neue Marke FairHOF stellt nicht nur sicher, dass die Nutztiere nach streng geprüften Kriterien gehalten werden, die auf den Richtlinien nach dem Standard "Tierwohl verbessert" der Gesellschaft !Zukunft Tierwohl! aufbauen. Sie garantiert den Landwirten auch eine faire Bezahlung.

FairHof

Unsere Mindestkriterien fürs FairHOF-Schwein:

  • den Schweinen stehen 100 Prozent mehr Platz zur Verfügung als gesetzlich vorgeschrieben
  • Auslauf an der frischen Luft
  • Stroh steht den Tieren als Einstreu permanent zur Verfügung
  • die Fütterung erfolgt vorwiegend mit hofeigenem Getreide sowie gentechnikfreiem Soja
  • kurze Transportwege: kein Partnerbetrieb ist weiter als 50 Kilometer vom Schlachthof entfernt
  • garantierter Mindest-Börsenpreis und Tierwohl-Preisaufschlag von rund 30 Prozent
  • Abnahmegarantie für minestens fünf Jahre
  • Unterstützung der Landwirte durch einen Veterinärmediziner
  • kein Kupieren der Ringelschwänze

Unsere Mindestkriterien fürs FairHOF-Milchrind:

  • 100 Prozent Laufstallhaltung und Zugang zu Außenklimareizen (frische Luft und natürliches Licht)
  • artgerechte Fütterung mit gentechnikfreien Futtermitteln aus europäischer Produktion (mit vorgeschriebenem Raufutteranteil, keine Futtermittel mit Palmbestandteilen, keine Wachstums- und Leistungsförderer)
  • Scheuermöglichkeiten (Kratzbürsten, Bäume etc.)
  • 360° Tiergesundheit - die Landwirte sind zu einer Teilnahme beim Tiergesundheitsdienst verpflichtet
  • Tierwohl auf Lebenszeit: auch nach der Milchzeit werden die Milchkühe nach verbessertem Tierwohl-Standard gehalten
  • ressourcenschonende Produktion durch verpflichtende Erstellung einzelbetrieblicher Ökobilanzen und Optimierung des Ressourceneinsatzes

Unsere Mindestkriterien fürs FairHOF-Huhn:

  • Auslauf in den geschützen Freibereich und Zugang zu Außenklimareizen
  • frische Luft und natürliches Licht
  • artgerechte Fütterung mit gentechnikfreien Futtermitteln (keine Wachstums- und Leistungsförderer, Rohfasern oder Picksteine)
  • kein Kupieren der Schnäbel
  • kurze Transportzeiten zum nächstgelegenen Schlachthof

 

 

Wasserprojekt
Wasserprojekt
 
Lebensmittelprojekt
Lebensmittelprojekt
 
Verpackungsmission
Verpackungsmission
 
Bienenprojekt
Bienenprojekt