Lebensmittelprojekt
Lebensmittelprojekt

Gegen die Verschwendung von Lebensmitteln

Jeder Einzelne kann ganz einfach dazu beitragen, dass Lebensmittel künftig stets auf dem Teller und nicht in der Tonne landen. Wer richtig plant, lagert, portioniert und verwertet, gehört mit Sicherheit zu den Helden im Umgang mit unserem wertvollen Essen.

Planen Sie Ihren Einkauf sorgfältig - und zwar am besten indem ...

  • ... Sie bereits zu Hause eine Einkaufsliste schreiben und nicht spontan alles kaufen, was Ihnen in die Hände fällt. Kleiner Tipp: Ideal geeignet zum Einkaufszettel-Schreiben ist die HOFER App. Mit ihr kann es auch nicht mehr passieren, dass die fein säuberlich geschriebene Einkaufsliste zuhause auf dem Küchentisch liegen bleibt. Schließlich ist das Handy fast immer mit dabei, und mit ihm der virtuelle Einkaufszettel. Besonders praktisch: Mit der HOFER App kann man direkt in der Filiale bei jenen Produkten ein Häkchen setzen, die bereits im Einkaufswagen gelandet sind. So behält man auch bei Großeinkäufen für die ganze Familie den Überblick.
  • ... Sie weder hungrig, noch mit zu viel Zeitdruck durch die Filiale hetzen.
  • ... Sie zielstrebig für vorab überlegte Kochideen einkaufen.
  • ...Sie sich von „Nimm 3 Produkte, zahl 2”-Aktionen nicht beeinflussen lassen.
Planen Sie Ihren Einkauf sorgfältig

Lagern Sie Ihre Lebensmittel richtig!

  • Beinahe jedes Lebensmittel lässt sich tiefkühlen und so über Wochen und Monate hinweg haltbar machen.
  • Eine andere Form der Haltbarmachung ist Einkochen, wodurch feines Obstmus, Marmelade oder Chutney entstehen kann.
  • Beachten Sie die verschiedenen Kältezonen im Kühlschrank: Frisch zubereitete Gerichte gehören ganz nach oben, Milchprodukte in die Mitte, Fisch und Fleisch nach unten, Gemüse in die dafür vorgesehenen Fächer sowie Getränke und Eier in die Kühlschranktür.
  • Heimisches Obst mag es eher kühl, Exoten vertragen mehr Wärme.
  • Gemüse hält kühl besser - eine Ausnahme stellen unter anderem Tomaten, Melanzani, Kürbis und Kartoffeln dar.
  • Damit Brot und Gebäck knusprig bleibt, soll es luftig gelagert werden.
Wichtig ist, die Lebensmittel richtig zu lagern, damit sie nicht verderben.

Kochen Sie nicht zu viel!

  • Einfach mal so nach Gefühl portionieren, kann oftmals ziemlich daneben gehen!
  • Halten Sie sich ans Rezept. So reichen beispielsweise 50 Gramm Nudeln, wenn sie als Beilage serviert werden. Als Hauptgericht können rund 100 bis 150 Gramm pro Person gerechnet werden.
  • Bei Reis verhält es sich ähnlich: Als Beilage reichen 50 bis 70 Gramm pro Person, dient der Reis als Hauptgericht, rechnet man zwischen 100 und 120 Gramm.
  • Und wenn doch einmal was übrig bleibt, gilt folgender Grundsatz ...

Verwerten Sie Ihre Lebensmittelreste effektiv!

  • Seien Sie beim Kochen ruhig kreativ: Aus übrig gebliebenem Gemüse entstehen köstliche Pasta-Saucen, aus Obst kann man Kompott machen und ausgetrocknetes Brot wird zu Croutons oder die Basis für Semmelknödel. Glauben Sie nicht? Überzeugen Sie sich selbst! 
  • Größere Mengen könnten Sie gleich vorweg portionieren und einen Teil davon einfrieren.
  • Essensreste schmecken meist auch am nächsten Tag noch wunderbar! Also ab damit in Frischhaltedosen!
  • Wenn dennoch Reste übrig bleiben, dann könnten Sie Ihre Lebensmittel an eine Annahmestelle für bedürftige Menschen geben. Informieren Sie sich doch einfach, ob es eine in Ihrer Nähe gibt.
Hofer gibt Tipps wie Essensreste richtig weiterverarbeitet werden können.

Bauen Sie Ihren eigenen Komposthaufen!

Auch bei einem sehr sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln entstehen hier und da Bio-Abfälle. Dabei muss es sich nicht einmal unbedingt um Reste auf dem Teller handeln - denn oft bleiben schon bei der Zubereitung von Speisen z. B. gewisse Teile von Früchten oder Gemüse übrig. Da Bio-Abfälle viel zu schade für den Restmüll sind, sollten sie auf jeden Fall richtig entsorgt werden.

So werden beispielsweise mit dem Müll, der in der grünen Bio-Tonne landet, Biogasanlagen betrieben, welche der Strom- und Wärmeerzeugung dienen. Und im eigenen Garten verwandelt ein Komposthaufen die Abfälle zu nährstoffreicher Erde, die sich als natürlicher Dünger eignet. Mit ein paar einfachen Handgriffen kommen auch Sie ganz schnell zu Ihrem eigenen Komposthaufen, wir zeigen Ihnen wie:

Hofer liefert Tipps zur richtigen Entsorgung Ihres Biomüll.
  • Ein Komposthaufen im Garten braucht stets direkten Kontakt zur Erde. Auf Steinen oder gar einem Betonboden hat er nichts verloren.
  • Damit der Komposthaufen für nahrungssuchende Tiere nicht frei zugänglich ist, eignet sich eine Einfassung aus Holzbrettern oder Drahtgeflechten, die sich meist problemlos aufbauen lässt. Die Einfassung muss ausreichend Öffnungen haben, damit der Kompost mit Luft versorgt wird.
  • Optimalerweise steht der Komposthaufen unter einem Baum oder einem größeren Strauch. So kann er bei starker Sonneneinstrahlung nicht so rasch austrocknen und ist gleichzeitig bei Regenfällen geschützt.
  • Der Boden unter dem Komposthaufen sollte vor dem Anlegen leicht umgegraben werden. Die unterste Schicht besteht idealerweise aus Ästen und Zweigen, damit Würmer, Asseln und andere Insekten nicht nur ungehindert in den Kompost gelangen, sondern auch überschüssiges Wasser leichter ablaufen und genügend Luft einströmen kann.
  • Weitere wertvolle Informationen und viele Tipps und Tricks rund um den Komposthaufen im eigenen Garten finden Sie in unseren Schulwettbewerbs-Unterlagen.

Umfangreiche Unterlagen für Zuhause

Im Zuge unseres Schulwettbewerbs „Mir schmeckt's restlos.” haben wir gemeinsam mit der Bildungsagentur weitere Tipps & Tricks gegen die Verschwendung von Lebensmitteln zusammengestellt. Die umfangreichen Unterlagen sind natürlich nicht nur für Schüler und Lehrer geeignet, enthalten sie doch alle wichtigen Informationen zum richtigen Umgang mit unserem wertvollen Essen. Und genau deshalb stehen sie für alle frei zugänglich zum Download bereit.

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