Leseprojekt
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Lesen: Das ist doch kinderleicht!

Lesen und Sprache sind der Schlüssel zu Bildung und zu einem erfolgreichen Lebensweg. Schnelles und müheloses Lesen ist dabei der Eintritt in die faszinierende und zauberhafte Welt der Literatur. Denn nur was Kindern Spaß macht, machen sie auch gerne. Dabei ist die Jahrtausende alte Kulturtechnik „Lesen” gar nicht so einfach zu erlernen. Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt, mit denen Sie Ihre Lieblinge beim Lesenlernen unterstützen können. Eine kleine Auswahl an Kurzgeschichten finden Sie außerdem hier

Lese-Tipps

1. Üben, üben, üben: Beim Lesenlernen gilt: je mehr desto besser. Aber Vorsicht! Nur solange es auch noch Spaß macht.

2. Leseplatz: Richten Sie Ihrem Kind einen gemütlichen, ruhigen Platz zum Lesen ein. An so einem Rückzugsort ist es viel einfacher, in die Welt der Abenteuer und Fantasie einzutauchen.

3. Auswählen lassen: An oberster Stelle für ein spannendes und vor allem motivierendes Leseabenteuer steht das richtige Buch. Aus diesem Grund sollten Sie den Lesestoff von Ihrem Kind immer selbst wählen lassen. Denn mit Freude lernt es sich am besten. Das bedeutet: Auch Comics sind erlaubt!

4. Vorbildwirkung: Seien Sie Ihrem Kind ein „lesendes Vorbild”. Wenn Eltern auch selbst in der Freizeit lesen, ist es viel wahrscheinlicher, dass auch Ihre Zöglinge später einmal lieber zum Buch greifen.

5. Gute-Nacht-Geschichten: Studien zeigen: Vor dem Schlafengehen merkt man sich 56 % des Gelesenen, tagsüber nur 9 %. Also beim Thema „Lesen” gilt: Abendstund hat Gold im Mund.

6. ABC: Studien zeigen, dass Kinder zwischen drei und fünf Jahren besonders leicht Buchstaben lernen. Am besten funktioniert das spielerisch. Malen Sie zum Beispiel einmal ein „L” wie „Löwe”, ein „A” wie „Auto” usw. in den Sand. Oder basteln Sie Plüschbuchstaben.

Kinderbücher

7. Le-se-rat-te: Üben Sie zwischendurch im Alltag oder bei längeren Autofahrten die Aussprache und das Sprachempfinden. Am einfachsten geht das mit Silben klatschen. Teilen Sie Wörter also ab und klatschen Sie einmal pro Silbe: Bü-cher-wurm, Ma-ma, Pa-pa usw.

8. Wörter raten: Um den Wortschatz weiterzuentwickeln, sind auch Ratespiele gut geeignet. Zum Beispiel Wörter vervollständigen: Dazu sagen Sie einfach die erste Worthälfte (z. B. „Blei”) und Ihr Kind muss den zweiten Teil erraten (z. B. „Stift”). So üben Sie spielerisch die kreative Anwendung von Sprache.

9. Ampel-Apfel-Angel: Kennt Ihr Kind bereits einige Buchstaben, spielen Sie Wörtersammeln: Beispielsweise zählen Sie reihum Wörter auf, die mit „A” beginnen. Oder alle Tiere mit Fell: Hase, Katze, Hund, Löwe usw. Das erweitert den Wortschatz.

10. Ene Mene Meck: Reimen und singen Sie mit Ihren Kindern. Das fördert die sprachlichen Fähigkeiten.

11. Das ist der Daumen: Bereits bei Kleinkindern schaffen Fingerspiele ein erstes Gefühl für Texte und Wörter und regen die Kreativität an.

12. Mitsprechen: Beim Lesenlernen sollten Kinder zu Beginn das Gelesene am besten halblaut mitsprechen.

Lese-Tipps

13. Lesetagebuch: Schlagen Sie Ihrem Kind vor, ein Lesetagebuch zu führen. Darin sollte es Titel, Autor, eine kurze Zusammenfassung, eine Bewertung und vielleicht eine Zeichnung festhalten. So kann es stolz auf seine Leseabenteuer sein und freut sich später einmal über die nette Erinnerung an die ersten Schritte in die Welt des ABC.

14. Tagein tagaus: Tägliches Üben ist zu Beginn des Lernprozesses ganz wichtig. Eine kurze Einheit ist dabei oft ausreichend. Auf keinen Fall sollten Kinder aber zu lange lesen müssen, wenn es ihnen keine Freude mehr macht.

15. Geschichten malen: Um Schreiben, Textverständnis und Fantasie zu fördern, können Sie Ihrem Kind vorschlagen, einmal ein Bilderbuch zu malen. So lernen die Kleinen spielerisch den Aufbau eines Buches kennen. Oder Sie ermuntern dazu, ein Bild von einer gerade gelesenen Geschichte zu malen.

16. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann…: Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, wie eine Geschichte weitergehen könnte. So setzen sich Leseanfänger noch einmal mit dem Text auseinander und fördern die Lesekompetenz.

17. Identifikation: Sprechen Sie mit Leseanfängern über die Handlung und fragen Sie, ob die Kleinen auch schon einmal in solch einer Situation waren. So helfen Sie Ihrem Kind, sich besser in die Geschichte hinzuversetzen.

18. Geschichtenpuzzle: Kopieren Sie die Lieblingsgeschichte Ihres Kindes und schneiden Sie die einzelnen Absätze auseinander. Dann müssen Leseratten die Geschichte wieder in die richtige Reihenfolge bringen. Das macht Spaß, fördert das Verständnis für Handlungen und ist gleichzeitig eine knifflige Denkaufgabe.

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