Leseprojekt
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VORLESE-TIPPS

Je früher sich Kinder für Bücher begeistern, desto besser. Daher haben wir gemeinsam mit den Experten vom Buchklub zahlreiche Tipps zusammengestellt, wie Eltern ihre Kinder ganz einfach zum Lesen motivieren oder selbst zum Vorleser werden können.

Also lesen auch Sie Ihren Kindern doch öfter einmal eine spannende, lustige oder zum Nachdenken anregende Geschichte vor. Das bringt die ganze Familie zusammen und Sie werden schnell sehen: Lesezeit ist Familienzeit! Eine kleine Auswahl an Kurzgeschichten finden Sie hier.

Vorlese-Tipps & Kurzgeschichten

Vorlesen: Ganz einfach zum Geschichtenvorleser werden

Wie Sie das Vorlesen ganz einfach in Ihren Alltag integrieren? Tipps dafür haben wir hier für Sie zusammengestellt:  

1. Teil des Tagesablaufs: Vorlesen wird zu einer lieb gewonnenen Routine, wenn Sie täglich eine fixe Uhrzeit einplanen.

2. Tag ein Tag aus: Tägliches Vorlesen erhöht die sprachlichen Kompetenzen eines Kindes enorm. Zehn Minuten sollten das absolute Minimum sein, je mehr desto besser. Sie werden auch schnell herausfinden, wie lange Ihr Kind bereits in der Lage ist, aufmerksam zuzuhören und können dann die Vorlesedauer individuell anpassen.

3. Von Beginn an: Für Bücher ist kein Zeitpunkt zu früh. Bereits nach der Geburt kann das Vorlesen beginnen. Es gibt auch spezielle Bücher für Babys mit verstärkten, wasserabweisenden Seiten. So lernt Ihr Nachwuchs bereits von Beginn an, dass Bücher zum Alltag gehören.

4. Kuschelecke: Wie wär’s mit einem Vorleseort bei Ihnen zuhause? In gemütlicher Atmosphäre genießen Kinder Geschichten besonders. Sämtliche Störquellen - wie Fernseher oder Radio - sollten in sicherer Entfernung sein.

5. Langsam und deutlich: Lesen Sie langsam und vor allem deutlich vor. Dabei sollten Sie genau auf die richtige Aussprache achten.

6. Mama UND Papa: Lesen ist nicht nur Mama- und Oma-Sache, auch Papas und Opas sind großartige Geschichtenvorleser.

7. So ein Theater: Machen Sie Stimmen und Geräusche nach, wie etwa Hundebellen. So erwacht jedes Buch zum Leben und macht viel mehr Spaß. Außerdem merken sich Kinder dann die Handlung viel besser.

8. Geduld gefragt: Will ihr Kind einmal nicht die ganze Geschichte hören oder ist es zu unruhig fürs Vorlesen, dann zwingen Sie es nicht. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag!

9. Wieso weshalb warum? Wenn Ihr Kind Fragen zur Geschichte hat, unterbrechen Sie den Lesefluss und antworten Sie. Bei komplizierten Handlungen erklären Sie zusätzlich, was soeben passiert. Sowohl für die sprachliche als auch für die allgemeine Entwicklung Ihres Kindes ist es essenziell, dass Geschichten verstanden werden und Sie gemeinsam darüber sprechen.

Vorlesen

10. Quiz-Fragen: Auch Sie dürfen Ihrem Kind Fragen über die Handlung und die Charaktere stellen. So können Sie überprüfen, ob das Vorgelesene auch verstanden wurde. Das fördert gleichzeitig auch das Vorstellungsvermögen.

11. Hör mal! Üben Sie mit Ihrem Kind auch das genaue Zuhören, denn es ist eine Vorstufe für die spätere Konzentration beim Lernen in der Schule.

12. Wie die Großen: Lassen Sie Ihr Kind auch einmal „mitlesen”. Vor allem bei Büchern, die die Kleinen schon kennen, wissen sie oft genau, wie die Handlung weitergeht. Das fördert zum einen das Denkvermögen und zum anderen das Selbstbewusstsein. Schließlich können ja eigentlich nur die „Großen“ lesen.

13. Vorbildwirkung: Seien Sie Ihrem Kind von Beginn an ein „lesendes Vorbild”. Wenn Sie als Eltern selbst in der Freizeit lesen, ist es viel wahrscheinlicher, dass auch Ihre Zöglinge später einmal gerne zum Buch greifen.

14. Für unterwegs: Nehmen Sie immer ein kleines Buch mit, wenn Sie unterwegs sind. So verkürzen Sie Wartezeiten und vermeiden ungeduldiges Quengeln.

15. Lexikon: Wenn Ihr Kind Fragen stellt, die Sie nicht sofort beantworten können, dann schlagen Sie gemeinsam in geeigneten Lexika oder online nach. So lernt der Nachwuchs schon früh, wie man auf Informationssuche geht.

16. Und täglich grüßt das Murmeltier: Lesen Sie Ihrem Kind ein Buch so oft vor, wie es das wünscht. Denn durch Wiederholungen lernt man in jungen Jahren am besten.

17. Selbstbestimmt: Lassen Sie den Vorlesestoff von Ihrem Kind aussuchen, so interessiert es sich mehr für die jeweiligen Bücher.

18. Abwechslung ist gefragt: Wenn Sie mehrere Kinder haben, dann lassen Sie jeden Tag jemand anderen die Geschichte oder das Buch auswählen. So kommt es zu keinen Streitereien und die Kleinen freuen sich schon im Vorhinein auf „ihre” Vorlesestunde.

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19. Schau genau: Stellen Sie Ihrem Kind Fragen über die Bilder im Buch. So trainieren sie gleich von Beginn an, Bilder zu „lesen” und zu verstehen. Auch das ist eine wichtige Vorstufe zum späteren Lesenlernen.

20. Gefühle lesen: Sprechen Sie über das Geschehene und vor allem über die verschiedenen Emotionen in der Handlung. Wie geht es dem Hund jetzt? Warum weint der kleine Bub? So lernen Kinder, auf andere einzugehen und auch ihre eigenen Gefühle besser auszudrücken.

21. Aufgepasst: Eine gute Übung für die Konzentrationsfähigkeit ist es, wenn Ihr Kind jedes Mal bei einem bestimmten Wort (z. B. Katze, Maria) klatschen muss. Das macht Spaß und fördert die Aufmerksamkeit. Aber Vorsicht: zu oft könnte dieses Spiel die Freude am Vorlesen verderben. Hin und wieder bringt es aber sicher Schwung hinein.

22. Hörspiele sind erlaubt: Auch Hörspiele fördern das Text- und Sprachverständnis von Kindern. Ab und zu sind sie also eine gute Alternative zum Vorlesen.

23. Ein bisschen Spaß muss sein: Um später einmal gerne zu lesen, sollten Kinder bereits am Vorlesen Freude haben.

24. Meine Bücher: Bereits von Beginn an sollten Kinder eigene Bücher besitzen. Das trägt zu einer positiven Einstellung gegenüber Schrift und Sprache bei.

25. Und dann? Am Ende einer Geschichte können Sie gemeinsam auch die Handlung weitergehen lassen. So wird die Fantasie der zukünftigen Bücherwürmer gefördert.

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